Wie man seine Kontaktdaten elegant in die Smartphones interessierter Menschen bringt

(statt auf die Server von WhatsApp und Konsorten!!)

QR-Codes nisten sich inzwischen allerseits in Ecken von Flyern bis Filmplakaten ein und werden allein deshalb argusbeäugt. Die quadratischen Pixelfelder sind auch ästhetisch nicht jedermanns Sache. Was viele aber nicht wissen: Jeder kann sie sich nutzbar machen. Denn man kann mit Ihnen nicht nur auf Webseiten verweisen. Geopositionen, Funknetze inklusive Passwörter, und auch digitale Kontaktdaten können vom Empfangsgerät direkt als solche erkannt und abgearbeitet werden.

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[UPDATE] Achtung: Spionagefeatures von Windows 10 nun auch auf Windows 7/8

Sie kommen automatisch per Update! Wie man sie schnell wieder los wird…

Mit Windows 10 kommt Microsoft uns mal wieder auf die dreiste Tour: Nicht nur Metadaten, sondern eMails, Surfverhalten, Kontakte und mehr von unseren privatesten Daten werden standardmäßig mal eben hochgesaugt, wenn man sich nicht aktiv dagegen wehrt. "Mir egal," sagen wieder viele, "dann bleibe ich halt erstmal auf Windows 7 oder 8."

Aber es kommt noch dicker:

Fast unbemerkt sind die allseits gerügten Funktionen auch per Windows Update auf die älteren Systeme geschleudert worden. Windows Updates sollte man schon aktivieren, schließlich wird sonst das System unsicher, richtig? Danke, Microsoft. Genauso hatte ich mir das vorgestellt mit dem Nutzervertrauen.

Glücklicherweise gibt es immernoch Menschen, die sich die undankbare Arbeit machen, zusammenzutragen, wie man den Dreck wieder los wird und sich für die Zukunft einigermaßen dagegen schützt. Wie?

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Melchior blausand Dienstag 15 September 2015 at 01:26 am | | nicht mein code | Kein Kommentar
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Intel Rapid Storage Technologies (RST)

Auch 2015 nur halbe Sachen...

Also, wir haben jetzt seit vielen Jahren Laptops auf dem Markt, die Platz für zwei SATA-Laufwerke bieten. Die sogenannte Desktop Replacement Klasse ist allerdings nicht sehr handlich und daher möchte ich nicht unbedingt ein zweites Laptop mitschleppen, wenn ich in der Weltgeschichte herumturne und dann und wann auf manch zweifelhafter Bühne lande.

Zumindest für den vorhersehbaren Todesfall einer Festplatte hat man seit vielen Jahren bewährte Techniken der Redundanz entwickelt, genannt RAID.

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Melchior blausand Samstag 18 April 2015 at 3:55 pm | | nicht mein code | Drei Kommentare
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Goodbye MP4, hello AdobeWebM

Ein dunkles Zeitalter geht zuende...

Wiedereinmal habe ich Stunden damit verbracht, ein fertiggeschnittenes Video exportieren zu wollen. Nach all den Jahren der peniblen Aufmerksamkeit was CoDecs angeht, Patente, Qualität und Performance, HTML5 Standardisierung und nicht zuletzt immer wieder Browserunterstützung. Ich dachte echt, ich hätte es gerafft.

Allerdings hatte mir zuletzt Adobe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die bieten nämlich jede Menge MP4 und h.264 Profile an, allerdings keinen Encoder für webm, den Sieger des Kampfes um freie Medienkodierung im Netz.

Enter AdobeWebM.

Melchior blausand Dienstag 07 April 2015 at 03:19 am | | nicht mein code, nicht unerwähnt | Kein Kommentar
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Firefox 35 sagt "hello!"

…zu seinem amerikanischen Server.

Ich habe heute mal versucht, die neue webRTC-Funktion von Firefox zu nutzen, mit der man televisieren kann. Abgesehen davon, dass erstmal gar kein Gespräch zustandekam, war ich von dem ganzen Setup echt befremdet.

Ich hatte ja schon gemotzt, weil die Funktionalität meines bescheidenen Erachtens nichts aber auch gar nichts in meinem Browser zu suchen hat, sondern umgekehrt voll gut in dem von Mozilla sträflich im Stich gelassenen Thunderbird aufgehoben wäre. Dort befindet sich schließlich auch mein Adressbuch, logischerweise. Aber…

Der Dienst lässt mich erstmal ne Latte legal terms abnicken, in der irgendso eine Tokbox Inc. mir Nutzungslizenzen einräumt und dafür mal lustig Metriken abschnorchelt. Was? Ich dachte, native Internet-Videofonie* sollte eine Lösung auf der Grundlage eines offenen Standards sein?

Hat man die Funktion aus ihrem Versteck gepopelt, begrüßt mich das Verbindungsfenster zweitens mit dem freundlichen Hinweis, dass hello "Bereitgestellt von O²" ist. In Farbe. Mit Logo. Ja: O², das freundliche Bordell der spanischen Telefonica™, bekannt für opensource seit 1893. Ich bin einigermaßen fassungslos.

Drittens will das gute Teil mich direkt verbinden, peer to peer, indem es mir - TUSCH! - einen Link auf hello.firefox.com serviert. Na danke. Das ist ja sowas von dezentral.

Ich bin der Sache also im IRC Kanal von hello (der #loop heißt) mal den Entwicklern auf die Pelle gerückt und hab sie dazu befragt. Ergebnis:

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Melchior blausand Dienstag 20 Januar 2015 at 01:00 am | | nicht mein code | Kein Kommentar
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Windows 7 - native Systemsicherung

Kann man die Entwickler nicht EINMAL zuende entwickeln lassen, hm?

Bei dem Versuch, mein System zu sichern, tritt seit Jahren der Fehler 0x81000019 auf. Ja, das sagt Ihnen jetzt genausoviel wie mir - und das ist auch schon der halbe Punkt. Etwas Recherche führt mich auf Privatmeinungen (!), die das in Zusammenhang mit nicht gedecktem Pufferbedarf auf der systemreservierten Partition bringen.

Ich habe 12GB Arbeitsspeicher. Wenn die Systemsicherung wirklich an Plattenplatz an einem spezifischen Ort scheitert, den ich vorher extra klein partitioniert habe, weil niemand darauf hinweist, dass ich da Platz brauche, wenn ich das System sichern will, dann ist das einfach nur bescheuert.

Windows regt mich mal wieder so auf, dass ich am liebsten den Entwicklern die Eier abschneiden möchte:
Die bekackte Systemsicherung will Gigabyteweise irgendwelchen Scheiß aus AppData wie Adobe-Cache etc. mitsichern und gibt mir die Wahl zwischen dem entspannten Ausklammern im Ordnerbaum oder der gewünschten Eigenschaft der Sicherung als Systemabbild. Sehr sinnvoll!

Wenn man übrigens in den Explorer "Datenträgerverwaltung" eingibt, öffnet Windows den Standard-Browser, der zu http://www.datenträgerverwaltung.com navigiert. m(

Die Sicherung des Systems ins Netzwerk empfindet Microsoft übrigens als exklusiv professionell und sieht da (2014!) kein Szenario für Heimanwender. Man erfährt das, wenn man sich fragt, warum die Sicherung auf Windows 7 Home Premium (!!) nach einigen Minuten abbricht.

Und auf Windows 7 Professional wird man dann mit einem beknackten Error 0x81000019 alleine gelassen wie so ein 70er-Jahre-Lochkarten-Spezialist.

Ach, was ist das alles jämmerlich. Linux nervt noch mehr, und über das Fallobst schreib ich erst gar nicht. Geht nach Hause, bitte. Alle drei.

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Melchior blausand Samstag 15 März 2014 at 5:27 pm | | nicht mein code | Kein Kommentar
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openID Umzug von myOpenID auf StackExchange

Wow, Stackexchange bietet nicht nur rechtzeitig zur Abschaltung von myOpenID einen eigenen openID Dienst an, sondern auch die sogenannte OpenID delegation. Dafür habe ich sogleich eigens eine subdomain angelegt: id.blausand.net

Melchior blausand Freitag 10 Januar 2014 at 04:38 am | | nicht mein code | Kein Kommentar

Netcologne VDSL mit (je)der Fritz!Box 7360

Ist das ominöse "Provisioning" doch nicht zwingend erforderlich?

Hatte das Wochenende vergeblich mit den Fritz!Box Modellen 7360 und 7360 UI SL verbracht, um mit gefährlichem Dreiviertelwissen meinen Netcologne VDSL-Anschluss nicht nur zum DSL-Sync, sondern auch zur erfolgreichen Anmeldung zu bringen.

Dann kam der Techniker.

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Melchior blausand Mittwoch 08 Januar 2014 at 2:19 pm | | nicht mein code, nicht unlösbar | Vier Kommentare